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Pirckheimer-Blog

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Fr, 03.02.2017

Druckgrafik heute!

Eine Hochleistungsschau des Büchergilde artclub ist zur Zeit in der Berliner Büchergilde Buchhandlung des Pirckheimer-Mitglieds Johanna Binger zu sehen.
Eva Pietzcker: Mellensee am Abend, Holzschnitt mit Wasserfarben, 2015
Neben vielen eindrucksvollen Grafiken aus unserer Schatzkammer präsentiert die Büchergilde einige neue Holzschnitte von Eva Pietzcker. In dieser Ausstellung ist weitere hochwertige Druckgrafik zu sehen, unter anderem von folgenden Künstlern:
Jim Avignon
Karl Horst Hödicke
Alfred Hrdlicka
Halina Kirschner
Hans-Jürgen Reichelt
Hans Ticha
Julia Weck

Ausstellung: bis 31. März 2017

Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
Berlin, Kleiststr. 19 - 21

Do, 02.02.2017

Mord in der Klosterbibliothek

So ist ein Artikel in der heutigen Sächsischen Zeitung über die schriftstellerische Entwicklung des Pirckheimers Harald Kugler, über die hier schon häufig berichtet werden konnte, betitelt. Der Artikel kann durch Klick auf den Ausriss aufgerufen werden.
Lesungen: (gelegentlich begleitet von dem Dresdner Rockmusiker Udo Krause)
7. März, 20 Uhr, bei der Open-Mic-Nite in der Spielbühne Freital
Frühjahr (Termin steht noch nicht fest), Peter Sodanns Bibliothek in Staucha

Mi, 01.02.2017

Riewert Q. Tode

Gerade auf Facebook gefunden - ein schönes Foto eines alten Freundes. In seinem Antiquariat haben Pirckheimer, Mitglieder des BBA, Bücherliebhaber wie Weinfreunde viele gute Stunden mit anregenden, interessanten Gesprächen verbracht.
Ein Antiquariat, das man besucht haben muss.

Antiquariat Tode
Eylauer Str. 12, 10965 Berlin–Kreuzberg

Di, 31.01.2017

Katharina Wagenbach-Wolff, Foto © Abel Doering

Friedenauer Presse hört auf

Nach über 50 Jahren schließt Katharina Wagenbach-Wolff aus Altersgründen Ende März 2017 ihren Verlag Friedenauer Presse.
Katharina Wagenbach-Wolff, Foto © Abel Doering
Die Friedenauer Presse wurde 1963 in der Wolff’s Bücherei im Berliner Stadtteil Friedenau von Andeas Wolff gegründet. Andreas Wolff, Enkel des Petersburger Verlegers M.O. Wolff‚ veröffentlichte bis 1971 in loser Folge 36 Drucke. Seit 1983 wurde der Verlag von Katharina Wagenbach-Wolff weitergeführt.
Verlegerische Intention war es, den Lesern Entdeckungen zu ermöglichen, gleich aus welcher Zeit und Sprache − Novitäten ebenso wie (zu Unrecht) Vergessenes, Ausgrabungen, die unerkannt in Archiven, Anthologien und Gesamtausgaben schlummern. Autoren wie Aleksandr Puskin, Daniil Charms, Isaak Babel, Anton Cechov, Ivan Turgenev, Jean-Henri Fabre, Gertrude Stein, Günther Grass, Erich Fried, Max Frisch, Nikolaj Gogol, Horst Hussel, Gustave Flaubert, Hans M. Enzensberger, Emanuel Bove, Ingo Schulze, Alberto Vigevani und viele mehr sind in über 50 Jahren im Verlag Friedenauer Presse erschienen.
Die Verlegerin Katharina Wagenbach-Wolff erhielt zahlreiche Preise, darunter den Antiquaria-Preis für Buchkultur, den Zillmer-Preis der Hamburgischen Kulturstiftung sowie 2006 den Kurt-Wolff-Preis.(boersenblatt.net)

So, 29.01.2017

Interesse an besonderen Sachen …

Nun schon fast traditionell trafen sich die Berlin-Brandenburger Pirckheimer am 26. Januar zum ersten Abend in diesem Jahr wieder im Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek zu Berlin. Thomas-Klaus Jacob, Referent in der Abteilung Historische Drucke, stellte unter dem Motto „Interesse an besonderen Sachen …“ den Nachlass des 2014 verstorbenen Meisters der Einbandkunst (und Pirckheimers) Werner G. Kießig vor, den die Staatsbibliothek im Jahr 2015 übernehmen konnte. Der kleine Konferenzsaal konnte die fast 40 Mitglieder und Gäste kaum fassen und die Tische bogen sich beinahe unter der Last der vielen Bücher mit Handeinbänden Kießigs die Herr Jacob für die Präsentation ausgewählt hatte. Neben den gebundenen Büchern enthält der Nachlass u.a. auch eine große Anzahl von Entwurfszeichnungen und Einbanddecken ohne Buchblock. Auch davon lag eine kleine Auswahl aus.
Nach einführenden Worten zur Biographie Werner Kießigs stellte Thomas-Klaus Jacob die einzelnen Einbände in Wort und Bild vor, wobei in wunderbarem Zusammenspiel von Referent und Zuhörern die angesprochenen Bände jeweils in die Höhe gehalten für alle Anwesenden gut sichtbar gemacht wurden. Besonders herzlich begrüßen konnten wir Frau Christine Kießig, die ebenfalls Buch-binderin ist und viele Jahre mit Werner Kießig auch in gemeinsamer Arbeit verbunden war. Ihre Hinweise zur Herstellungstechnik der Einbände und zur Arbeitsweise ihres Mannes waren das „Tüpfelchen auf dem i“ dieses anregenden Abends.
Werner G. Kießig war auch dem „Arbeitskreis für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung historischer Bucheinbände (AEB)“ seit seiner Gründung eng verbunden. Von ihm stammte die Idee, den jeweiligen Gastgebern der Jahrestagungen als Dank einen Dedikationsband zu überreichen. Den ersten Band dieser Reihe für die Tagung in Würzburg 2004 fertigte der Altmeister Werner G. Kießig im Jahr seines 80. Geburtstages.
(Ninon Suckow)

Gerhard Rommel

Aus dem druckgraphischen Werk

Anklage der Bauern, 1975, Lithographie
Mit Lithographien und Radierungen von Gerhard Rommel präsentiert die 98. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers von Eberhard Hartwig im 3. Todesjahr - mit der Eröffnung einen Tag nach seinem Geburtstag: er wäre 83 Jahre alt geworden - eine kleine Druckgraphik-Werkauswahl des am 10.02.1934 in Schalkau/Thüringen geborenen Künstlers. Der 1848-1951 an der Fachhochschule für Spielzeug und Keramik in Sonneberg ausgebildete Keramikmodelleur beendete 1958 sein Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee bei Heinrich Drake und Theo Balden. Von 1963 - 1965 war er Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste Berlin bei Fritz Cremer.
Seit 1962 waren Rommel´s Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland zu sehen und er erhielt mehrere Preise für sein Werk. Er lebte und arbeitete zuletzt bei Gransee.
Gerhard Rommel ist bekannt als Bildhauer – viele Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum -, Medailleur, Münzgestalter und Maler. Es entstanden u.a. etwa 100 Malerbildnisse. Wie sein Mentor an der Akademie der Künste, Fritz Cremer, war auch er Graphiker.
Sein dauerhaftes Ringen um die dreidimensionale Form zum Wesenhaften, zu sinnbildlicher Verallgemeinerung und Harmonie  zu bringen, findet sich auch in seinen Druckgraphiken, Zeichnungen und Aquarellen.

Eröffnung: 11. Februar 2017, 17-20 Uhr, es spricht Dr. Peter Michel, Kunsthistoriker
Ausstellung: 11. Februar - 4. April 2017

Druckgraphik-Atelier
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3, 10407 Berlin

Sa, 28.01.2017

241. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann

© Ralf Parkner, weitere Fotos auf Facebook
Auch an seinem 241. Geburtstag trafen sich am vergangenen Dienstag die E.T.A. Hoffmann - Freunde an seinem Grab auf dem Jerusalemsfriedhof am Mehringdamm, um seiner zu gedenken.

Fr, 27.01.2017

31. Antiquaria

Bis morgen besteht noch Gelegenheit zum Besuch der 31. Antiquaria Ludwigsburg, auf der neben ca. 50 weiteren Antiquariaten auch der Pirckheimer Christian Bartsch mit dem Roten Antiquariat vertreten ist. Aber nicht von dessen Stand wird hier ein Foto vorgestellt, sondern von dem des Antiquariats Solder aus Münster, wie immer attraktiv dekoriert mit historischen Buchbinder-Utensilien.
Foto © Michael Solder, weitere Fotos auf Facebook

23. Antiquaria-Preis

Heute wurde im "Podium" der Musikhalle Ludwigsburg der 23. Antiquaria-Preis an den Typographen und Buchgestalter Friedrich Forssman verliehen.
© Gregor Baron
Friedrich Forssman hat bedeutende Werkausgaben - Arno Schmidt, Walter Benjamin, Christoph Martin Wieland - ebenso gestaltet wie das Gesamtbild der Publikationen von Verlagen - Reclam, Weidle u.a. - und von Institutionen wie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Alle diese Arbeiten zeigen die akribische Liebe zum Detail, die sich unbeirrbar darauf konzentriert, modernen wie historischen Texten ihre schlüssige typographische Physiognomie zu geben.
Forssman vertritt eine glanzvoll diskrete Form klassischer Buchgestaltung, mit der jene ideal lesbaren Texte entstehen, über die ein Meister wie Tschichold mit nüchternem Understatement die Formel setzte: "Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie".
In der Laudatio von Dr. Frank R. Max, Reclam-Geschäftsführer 1998 bis 2015, hieß es über den Preisträger, er "brennt kontrolliert für Typografie und stößt mit zunehmender Begeisterung immer Rauch aus".

Eine Ehrung ging an den Verein Künstlerhaus Ahrenshoop für die Künstlerbücher und Buchobjekte, die seit zwanzig Jahren in der »Edition Hohes Ufer Ahrenshoop« entstehen. Zuerst waren es Grafikmappen zu Gedichten von Ingeborg Bachmann oder Friederike Mayröcker, inzwischen sind es Multiples in allen erdenklichen Formen und kleinen Auflagen: Leporellos, Boxen, Koffer, Flaschenpost. Sie werden von renommierten SchriftstellerInnen und bildenden KünstlerInnen in internationalem Miteinander geschaffen und bilden so sehr eindrucksvolle Resultate der Begegnungen im Künstlerhaus Lukas (einem Ort für Stipendiaten aus den Ostsee-Anrainerstaaten) und dem Ausstellungen veranstaltenden Neuen Künstlerhaus Ahrenshoop.

è Antiquaria Ludwigsburg

Do, 26.01.2017

23. Leipziger Typotage

Die Leipziger Typotage 2017 widmen sich in einer eintägige Konferenz im Museum für Druckkunst Leipzig dem Thema „Schrift und Erkenntnis“. Eingeladen sind sieben Referenten, die das Tagungsthema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Mit dabei sind u.a. Tobias-David Albert (Leipzig), Marcel Henry (Basel), Lisa Neuhalfen (Berlin), Michael Schlierbach (Raubling), Jürgen Spitzmüller (Wien) und Werner J. Wolff (Berlin).
Zum Auftakt der Typotage 2017 spricht am Vortag Jost Hochuli über den Typografen Jan Tschichold im Rahmen der Ausstellung „Tschichold in St. Gallen“. Als Ausklang werden am 14. Mai, ein typografischer Stadtrundgang, ein Letterpress Workshop und eine Führung durch das Museum für Druckkunst angeboten.

Ausstellung: 5. März - 14. Mai 2017
Vortrag: 12. Mai 2017, 19 Uhr
Konferenz: 13. Mai 2017

è Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38

04229 Leipzig

Bettina Haller

zu Rainer Maria Rilke "Der Fremde"
Acrylstich, Farbholzschnitt 2015
Unter dem Titel "Sichtbare Stille" präsentiert das Kulturgut Quellenhof eine Ausstellung der Chemnitzer Graphikerin und Bettina Haller.
Die Künstlerin, die gemeinsam mit Andrea Lange und Birgit Reichert die Sonnenberg-Presse betreibt, druckte u.a. die Graphik von Klaus Süß, die für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft den Marginalien 222 beilag.

Vernissage: 27. Januar 2017

Kulturgut Quellenhof
Garbisdorf Thüringen

Mi, 25.01.2017

Body & Soul, Berlin Artist Magazine Nr. 27

durch Klick erhält man auf Facebook einen flüchtigen Einblick

Di, 24.01.2017

Programm der Regionalgruppe Halle (Saale) und Umgebung


Das Jahresprogramm der Regionalgruppe Halle (Saale) und Umgebung ist jetzt online und kann durch Klick auf die Abb. aufgerufen werden.

Weitere Termine der Pirckheimer-Regionalgruppen hier: pirckheimer-gesellschaft.org/Termine.

Mo, 23.01.2017

alles neu: uta-schneider.de

Endlich sichtbar: www.uta-schneider.de
Sehr herzlich lade ich Sie/Euch zum Stöbern auf meiner neuen Website ein.
Das ‹Künstlerbuch-Labor› zeigt mein aktuelles Kursangebot zur Entwicklung kreativer und gestalterischer Fähigkeiten.
Die ‹Fortbildungen› informieren über meine Weiterbildungsangebote für die Profis der Verlagsbranche und darüber hinaus.
Und die ‹Gestaltungen› geben einen ersten Eindruck, mit welcher ‹Handschrift› ich im Angewandten arbeite.

Die künstlerischen Aktivitäten von ‹usus› und Infos zur über 30jährigen Zusammenarbeit mit Ulrike Stoltz sind nach wie vor unter www.boatbook.de zu finden.

ususuta schneider | löwenstr. 10 6
3067 offenbach am main
Fon 069 698 62 17 39 | mobil 01577 330 81 62

Ein Buch, das nicht nur im Dunkeln leuchtet

Buchpremiere mit Kat Menschik zur Neuerscheinung: »Die Bergwerke zu Falun« von E.T.A. Hoffmann
Der alte Bergmann verheißt nicht nur dem jungen Matrosen Elis Fröbom eine glänzende Zukunft in den Bergwerken zu Falun, sondern zieht auch den Leser in seinen Bann und hinein in dieses Buch, in dem der Klassiker auf jeder Seite in neuen Facetten funkelt. Kat Menschik greift in ihren Illustrationen der Erzählung von E.T. A. Hoffmann die bildgewaltige Sprache des Dichters auf und entfaltet in märchenhaft schönen und zugleich schauerlichen Bildern eine ganz eigene Vorstellung von den Bergwerken zu Falun. Ihr Blick auf Details setzt neue Akzente in der bekannten Geschichte.
Ihre Interpretation der Bergwerke zu Falun ist nach Shakespeares Romeo und Julia (2016) und Kafkas Ein Landarzt (2016) der dritte Teil einer Reihe, in der sie Werke der Weltliteratur und persönliche Lieblingstexte in Szene setzt.
Zahlreiche Bücher von Kat Menschik bekamen Auszeichnungen als schönste Bücher des Jahres.

Buchpremiere: 16. Februar 2017, 20 Uhr

Buchlokal
Ossietzkystraße 10, 13187 Berlin