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Pirckheimer-Blog

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Sa, 11.02.2017

Marginalien # 224

Im kommenden Heft findet sich auch ein Beitrag zu untenstehendem Thema, für den durch Klick auf das Pirckheimer-Logo eine Leseprobe aufgerufen werden kann.

Elmar Faber  Verlegerbriefe zu einem Dichterleben
Zum 90. Geburtstag von Werner Heiduczek

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten das Heft kostenlos, für diese wird dem Heft 224 zusätzlich eine Originalgraphik beiliegen.
Abo pro Jahr (4 Hefte) 74 € zzgl. Versandkosten. Bestellung bitte per E-Mail.

Robert Kiepert (1929 - 6.2.2017)

Der größte Buchhändler Berlins

Foto: Berliner Zeitung/Benjamin Pritzkuleit
... "In den Siebzigern und Achtzigern war Kiepert die größte Buchhandlung Deutschlands. Sie hatte nicht den Charme von Literatenhöhlen wie die Buchhandlung im Bahnhof Zoo, wo man als Kunde Teil einer verschworenen Gemeinschaft von Kennern wurde. Dazu war Kiepert viel zu groß, zu nüchtern und gewissermaßen zu multikulturell. Es kamen ja sogar Juristen und BWLer herein. Der Laden bot die ganze Vielfalt der Literatur, auch die des mathematischen Fachbuchs, was Lyrikliebhabern auf den Magen schlagen konnte. 
Kiepert genoss Respekt. Bei Studentendemonstrationen gingen regelmäßig die Scheiben der benachbarten Banken zu Bruch, die Buchhandlung hingegen, so will es das Gerücht, blieb immer unversehrt. Der Internethandel und die Buchhandelsketten jedoch gingen Kiepert an den Kragen. Die Intimität, die spezialisierte Händler als Trumpf gegen den anonymen Massenhandel ausspielen, konnte der Großbetrieb Kiepert nicht bieten." ...
(Harald Jähner)

© 2017 Berliner Zeitung
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Marginalien # 224

Im kommenden Heft findet sich auch ein Beitrag zu untenstehendem Thema, für den durch Klick auf das Pirckheimer-Logo eine Leseprobe aufgerufen werden kann.

Marita Hoffmann  Keine Lust auf schlechte Bücher
Zehn Jahre »Initiative Buchkultur: Das Buch e.V.«

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Joachim Pohl 70 · 40 · 24

Aus Anlass des 70. Geburtstages und des 40-jährigen Galeristenjubiläums des Pirckheimers Joachim Pohls wird in Pankow die Ausstellung MAL ERINNERN 70 · 40 · 24, Joachim Pohl - Tafelbilder und Arbeiten auf Papier und Werke von Christa Böhme · Lothar Böhme · Fritz Cremer · Otto Dix · Achim Freyer · Dieter Goltzsche · Klaus Killisch · Ulrich Knispel · Carl Lohse · Arno Mohr · Paul Rosiè · Helmut Symmangk · Trak Wendisch.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung und Jubiläumsfeier im Kreise vieler Künstler und Freunde: 27. Februar 2017, ab 18.30 Uhr
Es spricht Kathleen Krenzlin
Eröffnungsfanfare: Hartmut Behrsing, Posaune
Ausstellung: 27. Februar - 21. April 2017

Wollankstraße 112a, 13187 Berlin-Pankow

Marginalien # 224

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Thomas Reinecke  Eduard Grisebach (1845–1906) –
ein bibliophiler Weltliteratur-Sammler

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ein Exlibris von einem Pirckheimer für einen Pirckheimer

Albrecht von Bodecker, 1984, Exlibris für Jürgen Gottschalk

Yeehaw!

Hans-Joachim Behrendt - Doppelt sehen

 

 

 

Der Graphiker Hans-Joachim Behrendt (*1937, Magdeburg) sticht seit seiner Jugend Bilder in Holz. Den Pirckheimern ist er nicht nur als Illustrator und einer der wenigen Holzstecher bekannt, der eine oder die andere nennt auch ein von Behrendt gestochenes Exlibris sein eigen, so z.B. auch der Augsburger Pirckheimer und Klemke-Sammler Matthias Haberzettl (bitte auf die untenstehende Abb. klicken).
 

Fr, 10.02.2017

Marginalien # 224

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Peter Labuhn Meister der Miniatur
Ein Spaziergang durch meine Horst-Hille-Sammlung

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Lesemarathon zu Ehren Umberto Ecos

In über 25 deutschen Städten, von den Metropolen Berlin und Hannover bis hin zu kleinen Orten der Provinz, vom norddeutschen Land Schleswig-Holstein bis nach Bayern, wird am 2. März Deutschland Umberto Eco ein Jahr nach seinem Tod (†19. Februar 2016) mit einem Lesemarathon würdigen.
Aus Anlass dieser großen kollektiven Ehrung wird eine umfassende Auswahl von Texten aus dem umfangreichen Werk Umberto Ecos geboten, die seine verschiedenen Facetten, seine vielen Leidenschaften und seine unterschiedlichen Stile und Sprachregister reflektieren.
Die Texte von Umberto Eco, werden in deutscher Übersetzung oder in der Originalsprache von Schauspielern, Lehrern, Journalisten, Politikern und von vielen anderen gelesen, vereint nicht nur in der Leidenschaft zu Umberto Eco, sondern auch zur italienischen Sprache und Kultur.
Die Veranstaltungen werden von der VDIG, der Vereinigung deutsch-italienischer Kultur-Gesellschaften e.V., veranstaltet und betreut.
Der Lesemarathon schließt sich die Veranstaltungen der Jahre 2014/15 und 2016 an, die Dante und Goethe gewidmet waren.

Marginalien # 224

In der letzten Märzwoche wird das Heft 1/2017 der Marginalien ausgeliefert. In den nächsten Tagen erhält man hier schon mal einen Eindruck davon, was den Leser erwartet. Interessiert? Durch Klick auf das Pirckheimer-Logo neben der Inhaltsangabe kann für die ersten Beiträge eine Leseprobe aufgerufen werden.

Ute Willer Zu Egbert Herfurths Grafik
Über sieben Brücken musst du gehen

Sebastian Hennig Die blaue Blume
Ein Radierzyklus von Wolfram Hänsch

Till Schröder Der Sound des Sammelns
Hartmut Andryczuk schaut Fans des Künstlerbuchs in die Seele

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Mi, 08.02.2017

Buchwörterbuch von R.F. Meyer

Das Buchwörterbuch des Berliner Antiquars Rainer Friedrich Meyer hat in den letzten Wochen zahlreiche neue Einträge bekommen, alte wurden überarbeitet.
Bei allen Fragen zu Buchwesen und Einbandkunde empfiehlt sich also ein Blick in dieses virtuelle Lexikon genauso, wie es sich für jeden Buchfreund lohnt, einfach mal in diese kenntnisreichen, teilweise auch ironischen und bisweilen sogar sarkastischen Erläuterungen reinzuschauen.

ARCHIV lebt

in der Giesinger Stadtteilbibliothek im Rahmen von FLO**
Münchner Independent Magazine
Magazine ab dem Jahr 2000 zum Anfassen,
Magazine ab den 70ern zum Anschauen
In Kooperation und kuratiert von
Archive Artist Publications / Hubert Kretschmer
Eingeladene Magazine
Aktueller Teil
[kon] / Ahmadinejad / Awareheft / boris / browninthehouse / cogito / Comicaze / Crap / edition: abenteuer / Florida / Fragmente / Gaudiblatt / Igitte / Irregular Magazin / Kunstbüro Reilpalast / M+M / MU:DE / München ist Dreck / muss sterben / on fleek / Plastic Indianer / Salopp / Schrottland / Sigi Götz Entertainment / South Bavaria Morning Post / so-viele.de / super paper / Tamtam / Tapefruit / terrain vague / The Heft / This Week / Trennlinie zwischen Gesten
Historischer Teil
Blatt / Gang Time / Mode & Verzweiflung / Der Tod / Der Bote / Der Feminist / S!A!U! / Glasherz / Zeitung / Der Sprengreiter / Kunst redet / 59 to 1 / Malerei.Painting / Strapazin / Plastic Indianer / ontos

Eröffnung am 10. Februar um 19 Uhr
10. bis 26. Februar 2017

Giesinger Stadtteilbibliothek
St. Martin Str. 2, 81541 Giesing, Bayern

Sa, 04.02.2017

Was hat eine Tankstelle mit Druckgrafik zu tun?

Auf den ersten Blick gibt es nur in seltenen Fällen eine Verbindung. Am wahrscheinlichsten dann, wenn der Eigentümer der Tankstelle Liebhaber von Druckgrafik ist und den Verkaufsraum mit Grafiken gestaltet. Eher wahrscheinlich: Die Tankstelle dient auch als Paket-Station und man darf dort sein Päckchen mit den Broschüren „Marktplatz Druckgrafik“ abholen, versendet von der Leipziger Buchmesse. So geschehen gestern Abend in Magdeburg. Dort kam ein Karton mit rund 150 dieser Broschüren an. Darin auch ein Eintrag über die Pirckheimer-Gesellschaft, die dieses Jahr erstmals mit einem eigenen Stand auf der Buchmesse vertreten ist. Die Pirckheimer sind zu finden in Halle für Buchkunst und Grafik direkt neben der 20. Antiquariatsmesse - und in besagtem Katalog. Davon gehen in den nächsten Tagen etliche Exemplare zu den Regionalgruppen der Pirckheimer, um möglichst viele Buchliebhaber über die Messeteilnahme zu informieren und zu einem Besuch des Pirckheimer-Standes zu motivieren. Egbert Herfurth zum Beispiel, soll dort anzutreffen sein ...
(Ralf Wege)

Messe: 23. - 26. März 2017

Leipziger Buchmesse,
Halle 3 (Buchkunst und Grafik), Stand E 532

Lothar Langs Kunstkritiken

Die Journalistin und Publizistin Elke Lang wird auf Einladung der Magdeburger Bibliophilen und Grafikfreunde das Buch Lothar Lang: „Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne vorstellen. An ihrer Seite der Schriftsteller Till Sailer, der aus dem Buch lesen wird.
Die Kunst der Klassischen Moderne bis zum Ende des 20. Jahrhunderts hatte in dem Kunsthistoriker Lothar Lang (1928-2013) einen ihrer profiliertesten Kritiker. Insbesondere seine mitunter persönlich gefärbten Anschauungen zur bildenden Kunst, die von 1957 bis 1993 in der renommierten Weltbühne erschienen, gaben durchaus Anlass zu heftigen Diskussionen. Lothar Lang kam es besonders darauf an, die Arbeit der ostdeutschen Künstler seiner Generation zu fördern. Er wollte zudem seine Leser mit der europäischen Moderne vertraut machen und die „ältere Generation“, an welcher er seine Qualitätsmaßstäbe geschult hatte, vor dem Vergessen bewahren.

Gespräch und Lesung: 15. Februar 2017, 19 Uhr

Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7

In Martin Luthers Welt

Dichtgedrängt saßen gut 80 Besucher im Speisesaal des Schaezler-Palais' in Augsburg zur Eröffnung der Ausstellung mit Illustrationen Klaus Ensikats zu Meike Roth-Becks Kinderbuch (aber bei weitem nicht nur für Kinder!) "Von Martin Luthers Wittenberger Thesen ... In Martin Luthers Welt", erschienen im Berliner Kindermann Verlag. Auch der Künstler hatte die Anreise nicht gescheut und wohnte der Veranstaltung bei; signierte und widmete im späteren Verlauf auch bereitwillig für zahlreiche Interessierte das Buch, das im Museumsshop erhältlich war.
In seiner Begrüßung attestierte Dr. Christof Trepesch, Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, dem Künstler "Sorgfalt" bei der Ausarbeitung seiner detailreichen Zeichnungen, von denen jede bis zu sechs Tagen Arbeit erfordere. Zeichungen, die den Gestus mittelalterlicher Kupferstiche aufgriffen und im Erbe Albrecht Dürers stünden, dessen grafische Blätter vier Jahre zuvor an gleicher Stelle zu sehen gewesen waren. Der Kurator der Ausstellung, Dr. Tilo Grabach, wies dann in seiner ausführlichen - dennoch kurzweiligen - Einführung auf die zahlreichen "Quellen" von Ensikats Porträts hin. In erster Linie nannte er hier Lucas Cranach d.Ä., dessen Bilder etwa von Kaiser Maximilian und Papst Leo oder auch Luther selbst der Künstler nicht als Vorlage zum Ab"kupfern", sondern als Inspiration für ganz eigene Schöpfungen benutzt, mit Emotionen ausgestattet, mit Leben erfüllt habe.
(Matthias Haberzettl)

Ausstellung: bis 2. April 2017

Hörmannhaus
Maximilianstraße 48, Augsburg

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