Sie sind hier

Allgemein

Pirckheimer-Blog

Allgemein

Sa, 25.02.2017

Hans-Joachim Behrendt bei Ta-Trung

Am gestrigen Abend wurde im Graphikdesignstudio Ta-Trung eine Ausstellung des Holzstechers Hans-Joachim Behrendt eröffnet. Der Künstler, der vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feierte, ist vielen Pirckheimern nicht nur als Illustrator bekannt, denn zu seinem Œuvre gehören auch viele für Mitglieder dieser Gesellschaft geschaffenen Exlibris, wie in der Ausstellung zu sehen war.
Zur Eröffnung hielt Martin Z. Schröder, der Drucker des Künstlers, eine Laudatio auf Hans-Joachim Behrendt, die hier nachzulesen ist.
Alle Freunde der Holzstiche von Behrendt können sich auf den nebenstehend abgebildeten Druck vom originalen Stock freuen, den Martin Z. Schröder stiftete und den alle Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft mit dem kommenden Heft der Marginalien erhalten.

Do, 23.02.2017

Conrad Felixmüller

Unter dem Titel »Kunst ist eine historische Angelegenheit«, einem Zitat von Conrad Felixmüller aus dem Jahr 1924, präsentiert der Kreis Unna mit mehr als 100 Arbeiten das Werk des Malers, Zeichners und Grafikers. Die Ausstellung im Haus Opherdicke, die zum großen Teil aus der Sammlung des Pirckheimers und ehemaligen Druckers des Künstlers, Jürgen Wilke, gespeist wird, wurde aufgrund des großen Zuspruchs um einen Monat verlängert. Einige Mitglieder der Regionalgruppe Berlin/Brandenburg der Pirckheimer-Gesellschaft werden diese Gelegenheit nutzen, die Ausstellung zu besuchen.
Conrad Felixmüller (1897-1977) gehört zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit zeigen seine Bilder einfühlsame Porträts und spiegeln Szenen des Alltags wider, insbesondere sozialkritische Darstellungen des Arbeitermilieus. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Begabung wird er 1914 als Meisterschüler von Carl Bantzer an der Königlichen Kunstakademie Dresden aufgenommen. Schon im Alter von 18 Jahren arbeitet Conrad Felixmüller als freischaffender Künstler, wobei Kunst und politische wie soziale Verantwortung für ihn untrennbar miteinander verknüpft sind. 1919 wird er Gründungsmitglied der Dresdner Sezession und Mitglied der Novembergruppe.

Ausstellung: 25. September 2016, verlängert bis 26. März 2017

Haus Opherdicke
Dorfstraße 29, 59439 Holzwickede

Workshops in Offenbach

Mit Anja Hantelmann und Uta Schneider öffnen in Offenbach zwei Künstlerinnen ihre Ateliers und laden ein, neue Erfahrungen in einer besonderen Atmosphäre zu machen. Die Teilnehmer der Kurse können ihre Kreativität und künstlerischen Potentiale in inspirierenden und individuellen Atelierworkshops, die sich gegenseitig ergänzen, entdecken. Das Programm des ersten Halbjahrs 2017 für Workshops kann auf der Seite von Uta Schneider eingesehen werden.
© Uta Schneider
"Meine Leidenschaft ist das Arbeiten mit Papier, auf das ich zeichne oder es zu Büchern verarbeite. Ebenso begeistert es mich, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Mit meinen Workshops bin ich in der ganzen Welt unterwegs, aber in meinem Atelier in Offenbach bin ich zuhause."
(Uta Schneider)

Programm 1. Hj. 2017

Yeehaw!

 
Morgen Abend präsentiert das Berliner Designerbüro Ta-Trung im Salon # 4 zusammen mit Martin Z. Schröder im Beisein des Künstlers wunderbare alte und neue Holzstichrbeiten aus dem Œuvre des Illustrators Hans-Joachim Behrendt.
 
24. Februar 2017
 
Rheinsberger Str. 7
Berlin

So, 19.02.2017

Buch, Kultur & Gesellschaft

Mit dem Thema "Russische Kunst und Kultur in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts" wird Dr. Wilfried Matanovic die diesjährige Reihe "Buch, Kultur & Gesellschaft" der Initiative Buchkultur: Das Buch eröffnen.
Anfang des 20. Jahrhunderts wanderten über vierhunderttausend Russen nach Berlin aus - unter ihnen zahlreiche Künstler und Kulturschaffende, die das Berliner Kulturleben nachhaltig prägten. Auf der Grundlage seiner privaten Postkartensammlung initiierte Wilfried Matanovic eine Ausstellung in der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin, die sich dieser »russischen Periode« Berlins widmet und anhand von Bildmaterial das Leben und Schaffen der Berliner Russen der 20er Jahre schildert.
»Time is money« war von Dezember 1921 ein Jahr im Programm des Blauen Vogels
28. März 2017

è Initiative Buchkultur: Das Buch e.V.
Museum Bassermannhaus C4, 9, Mannheim

Zeitgenössische Graphik auf historischer Tapete

Heute wurde beim Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft, dem Museum Schloß Burgk, die Ausstellung an der 2. Station der 34. Leipziger Grafikbörse mit einer Vernissage eröffnet. Es sprachen Museumsleiterin Sabine Schemmrich und Kunsthistoriker Rainer Behrends. Die Anordnung und Hängung der Grafiken wurde dankenswerterweise vom Team des Museums übernommen.

Ausstellung: 18. Februar - 23. April 2017

è Museum Schloss Burgk
07907 Burgk/Saale

Fr, 17.02.2017

Hegenbarth und Gegenwart

Die Hegenbarth Sammlung Berlin zeigt pro Jahr drei, vier Einzel- und Themenausstellungen, kleinere und größere Formate, meist ausgehend von den eigenen Beständen an Zeichnungen von Josef Hegenbarth (1884–1962). Nun erlebt hier ein neues Format seinen Stapellauf: eine Ausstellungsreihe, von Kunststudenten kuratiert, bestückt sowie in dieser ersten Ausgabe mit Texten, einem Film und einem künstlerischen Audioguide beschrieben und reflektiert. Den Auftakt machen 2017 je ein Seminar von Prof. Dr. Ana Dimke an der Universität der Künste Berlin und eine Projektgruppe der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Die Studierenden wählten aus dem Œuvre Hegenbarths dafür vorwiegend Alltagsszenen unter dem Titel „Why did the atist cross the road? Hegenbarth und Gegenwart“. In der HGB Druckwerkstatt schuf die Projektgruppe ARTIST’S PROOF um Prof. Oliver Kossack eigens für die Ausstellung eine Mappe mit 16 Grafiken, die in kleiner Auflage auch erworben werden kann. – Wie immer begleitet ein üppiges Programm an Veranstaltungen und Workshops für Kinder und Erwachsene die Ausstellung – stets vor den Originalen.

Menschik illustriert Hoffmann

Kat Menschik, Foto: Ralf Parkner
Am 16. Februar 2017 stellte der Galiani Verlag und die Illustratorin Kat Menschik den dritten Band einer Reihe dieses Verlages im Buchlokal Pankow vor. Nach "Romeo und Julia" von Shakespeare, der Sammlung von Kurzprosa von Franz Kafka "Ein Landarzt" nun die Novelle von E.T.A. Hoffmann "Die Bergwerke zu Falun". Alle Bücher im gleichen Format, alle drei mit farbigen Rundumschnitt (Das Hoffmann-Buch in FALUN-Rot) und alle exzellent illustriert.
(Ralf Parkner)

Nach allem, was ich hörte, ist das Buch ein funkelndes, glänzendes Juwel, das sogar im Dunkel leuchtet. Es waren selbstverständlich Mitglieder der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft bei der Lesung und Signierstunde anwesend und auch Pirckheimer. Leider nicht ich - wirklich schade. Aber vielleicht tröstet mich ja auch eine unsignierte Ausgabe vom Buchhändler meines Vertrauens.

Elke Lang und Till Sailer bei den Magdeburger Pirckheimern

Viele Erinnerungen wurden bei den Magdeburger Pirckheimern wach, als Elke Lang am 15. Februar im Literaturhaus das Buch Lothar Lang: „Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne“, vorstellte. Von den anwesenden Gästen konnte sich so mancher an den Besuch des in der DDR wohl bekanntesten und vielleicht einflussreichsten Kunstkritikers in Magdeburg erinnern. Historische Fotos von diesem Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Magdeburg im November 1973, hatte Elke Lang mitgebracht. Sie ist die Witwe des 2013 verstorbenen Pirckheimers, Kritikers, Wissenschaftlers und Publizisten Lothar Lang. Er war von 1956 bis 1981 Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, aus deren Regionalgruppe Magdeburg sich 1990 der Verein der Bibliophilen und Grafikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. „Willibald Pirckheimer“ (kurz Magdeburger Pirckheimer) wiedergründete.
Elke Lang, Foto Ralf Wege
Diese Erinnerung an das Jahrestreffen 1973 sorgte für viel Diskussionsstoff und für angenehme Rückblicke. Im Mittelpunkt des Abend standen jedoch die Kunstkritiken, die Lothar Lang in der traditionsreichen „Weltbühne“ veröffentlicht hatte und die 2016 gesammelt als Buch erschienen.
Der Schriftsteller Till Sailer las Passagen aus dem Buch, während Elke Lang mehr aus dem persönlichen Umfeld ihres Mannes plauderte und so einen kleinen aber höchst interessanten Einblick in das Kunst-und damit auch Alltagsleben von Lothar Lang ermöglichte.

Mi, 15.02.2017

2. Braunschweiger Antiquariatsmarkt

Zwischen zwei Buchdeckeln finden oft ganze Welten Platz: Diese zu erkunden laden nahezu alle AntiquarInnen der Löwenstadt zum 2. Braunschweiger Antiquariatsmarkt sowie aus Hannover Joachim Wilder, aus Hildesheim Dr. Lothar Hennighaus und aus Bargfeld der Pirckheimer Hermann Wiedenroth mit ihrem vielfältigen Angebot alle Interessierten ein. Zu entdecken gibt es Raritäten, alte und neuere Bücher aus allen Gebieten (Literatur, Erstausgaben und illustrierte Bücher, Reiseberichte, Wissenschafts- und Geistesgeschichte, Kinderwelten, Orts- und Landeskunde, Natur und Technik, Kunst und Kultur, Geschichte und Politik, Graphik, Ansichten, Karten, Fotografie und vieles mehr), aber auch Karten und Graphik.
Zusätzlich zum Antiquariatsmarkt wird unter der Empore eine kleine Ausstellung gezeigt: “Ein Schalk, wie er im Buche steht: Till Eulenspiegel in Wort und Bild”.
Zu sehen sind illustrierte Bücher rund um eine literarische Gestalt, die vor mehr als 500 Jahren im Braunschweiger Land ihren Ursprung nahm und von dort aus in die Weltliteratur einging. Ausgewählte Druckwerke, Bilder und Objekte bieten einen Einblick in Eulenspiegels facettenreiches Nachleben in Literatur, Kunst und Kulturgeschichte, Brauchtum und Regionalmarketing. Till und kein Ende …

25. Februar 2017

Braunschweigisches Landesmuseum im Vieweg-Haus
Foyer, Galerie
Burgplatz 1, 38100 Braunschweig

So, 12.02.2017

Marginalien # 224

Durch Klick auf das Pirckheimer-Logo kann hier bereits ein Beitrag aus dem in der letzten Märzwoche erscheinenden Heft 1/2017 der Marginalien aufgerufen werden, der auf eine Messe aufmerksam macht, welche dann leider bereits vorbei ist.

Klaus Raasch  BuchDruckKunst in Hamburg:
Erlesenes auf Papier
BuchDruckKunst wurde 1998 als Gesellschaft zur Förderung zeitgenössischer Buchkunst in Hamburg gegründet. Bereits 1999 organisierte der Verein die 1. Norddeutsche Handpressenmesse, die zunächst alle zwei Jahre ausgerichtet wurde, ab 2013 nun jährlich stattfindet. Dort stellen sich Buchkünstler, Drucker, Buchbinder und Verleger von Pressendrucken, vorwiegend aus dem norddeutschen Raum, vor. 2017 trägt diese nun bereits 12. Messe BuchDruckKunst einen neuen Untertitel, Erlesenes auf Papier, der neben traditionellen auch auf moderne Druckverfahren und auf die vielfältigen Facetten des künstlerisch gestalteten Buches verweist. Ausdrücklich werden damit auch Unikate, wie beispielsweise kalligrafisch gestaltete Werke, einbezogen. ...

Messe: 18./19. März 2017

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3 · 22305 Hamburg

Marginalien # 224

Im kommenden Heft findet sich auch ein Beitrag zu untenstehendem Thema, für den durch Klick auf das Pirckheimer-Logo eine Leseprobe aufgerufen werden kann.

Bergung eines Schatzes
Roland Krischke über Altenbourg in Altenburg und das Lindenau-Museum
Im Gespräch mit Jens-Fietje Dwars

Anke Polenz  Digitale Metamorphosen
Über den Exlibriskünstler, Buchgestalter und Schriftsteller Krzysztof Marek Bąk

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten das Heft kostenlos, für diese wird dem Heft 224 zusätzlich eine Originalgraphik beiliegen.
Abo pro Jahr (4 Hefte) 74 € zzgl. Versandkosten. Bestellung bitte per E-Mail.

PF 2017

Es gibt Neujahrsgrüße, über die freut man sich besonders, da macht es nichts, wenn sie einige Stunden verspätet eintreffen. Danke, Familie Behrendt!

Sa, 11.02.2017

Marginalien # 224

Im kommenden Heft findet sich auch ein Beitrag zu untenstehendem Thema, für den durch Klick auf das Pirckheimer-Logo eine Leseprobe aufgerufen werden kann.

Astrid Nischkauer  ENTWERTER/ODER 100

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten das Heft kostenlos, für diese wird dem Heft 224 zusätzlich eine Originalgraphik beiliegen.
Abo pro Jahr (4 Hefte) 74 € zzgl. Versandkosten. Bestellung bitte per E-Mail.

Bibliothek im Hugenottenmuseum Berlin

Der Berliner Bibliophilen Abend wird wieder einen weißen Fleck auf seiner bibliophilen Landkarte in Berlin tilgen!
Mitten in der Stadt auf dem Gendarmenmarkt befindet sich ein weitgehend unbekanntes Kleinod der preußisch-französischen Kulturgeschichte, die Bibliothek im Hugenottenmuseum Berlin Ihren Ursprung dürfte sie in den Beständen des 1689 gegründeten Französischen Gymnasiums haben. Zu einer wesentlichen Erweiterung kam es seit 1769 mit dem Aufbau der Bibliothek des Séminaire de Théologie. Trotz erheblicher Kriegsverluste birgt sie besondere Schätze aus vielen Bereichen, darunter seltene Lehrmaterialien des Gymnasiums aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Herr Robert Violet, Leiter der Bibliothek, wird die Teilnehmer empfangen und über die Geschichte, Bedeutung und Bestände seiner Schatzkammer aufklären. Gäste sind wieder herzlich willkommen!

27. Februar 2017, 18.30 Uhr
Treffpunkt 18.20 Uhr

Französischer Dom, Eingang Markgrafenstraße
(gegenüber Restaurant AMICI)