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Wozu Literaturzeitschriften heute?

Tipp

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Halle in Kooperation mit der Pirckheimer-Gesellschaft

Literaturkritiker Denis Scheck diskutiert mit den Chefredakteuren von „Sinn und Form“, „Marginalien“, „Edit“ und „Palmbaum“

Die Literaturgeschichte weiß von berühmten Literaturzeitschriften zu berichten: Wieland eröffnete mit dem „Merkur“ deutschlandweite Debatten, Schiller hat mit den „Horen“ die besten Autoren seiner Zeit vereint und das „Athenäum“ der Gebrüder Schlegel war ein Avantgarde-Journal.

Die Literatur der frühen Bundesrepublik wäre nicht denkbar ohne die „Akzente“, die der DDR nicht ohne „Sinn und Form“. Einen festen Platz in der Kultur- und Buchgeschichte der DDR und der heutigen Bundesrepublik haben auch die "Marginalien". In den "Marginalien" werden nicht nur Traditionen bewahrt, sondern auch die aktuelle Bibliophilie sichtbar gemacht und Tendenzen in der Buchkunst aufgespürt - aktuell im 240. Heft. Damit sind die "Marginalien" zwar keine Literaturzeitschrift im engeren Sinne, gehören aber trotzdem in die Aufzählung und stehen damit auch vor den gleichen Herausforderungen, die der Leser und der Markt stellen.

Welche Zukunft hat das Format Literaturzeitschrift? Über diese und andere Fragen diskutieren die Chefredakteure von „Sinn und Form“, „Marginalien“ (Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie), „Edit“ und „Palmbaum“ mit dem Literaturkritiker und Buchliebhaber Denis Scheck am 28. Mai 2021 im Graben der Moritzburg. Beginn ist um 19 Uhr.

Weitere Infos: Literaturhaus Halle

Freitag, 28. Mai 2021 - 19:00
Friedemann-Bach-Platz 5
Moritzburggraben
06108 Halle (Saale)

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Halle in Kooperation mit der Pirckheimer-Gesellschaft

Mit: 
Denis Scheck, Matthias Weichelt, Till Schröder, Kathrin Jira und Jens-Fietje Dwars