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Exkursion nach Lehnitz

Der Weg zur Gedenkstätte war kaum zu verfehlen. | © Michael Ley
Der Weg zur Gedenkstätte war kaum zu verfehlen. | © Michael Ley
Der Weg zur Gedenkstätte war kaum zu verfehlen. | © Michael Ley
Gerne nutzten einige Pirckheimer den Garten am Friedrich-Wolf-Haus für einen kleinen Spaziergang. | © Michael Ley
Gerne nutzten einige Pirckheimer den Garten am Friedrich-Wolf-Haus für einen kleinen Spaziergang. | © Michael Ley
Gerne nutzten einige Pirckheimer den Garten am Friedrich-Wolf-Haus für einen kleinen Spaziergang. | © Michael Ley
Für die Kaffee-Pause war alles vorbereitet. | © Michael Ley
Für die Kaffee-Pause war alles vorbereitet. | © Michael Ley
Für die Kaffee-Pause war alles vorbereitet. | © Michael Ley
Pirckheimer vor dem Friedrich-Wolf-Haus in Lehnitz | © Michael Ley
Pirckheimer vor dem Friedrich-Wolf-Haus in Lehnitz | © Michael Ley
Pirckheimer vor dem Friedrich-Wolf-Haus in Lehnitz | © Michael Ley
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Tipp

Gut 20 Pirckheimer und Gäste trafen sich am 3. Juni zur diesjährigen Exkursion der Berlin-Brandenburger Gruppe. Ziel war das Friedrich Wolf Haus in Lehnitz, wo Friedrich Wolf seit 1948 bis zu seinem Tod 1953 mit seiner Frau Else lebte.

Nach der freundlichen Begrüßung durch die Leiterin der Gedenkstätte Tatjana Trögel und den Vorsitzenden der Friedrich-Wolf-Gesellschaft Paul Werner Wagner stand als erster Punkt die Filmdokumentation über Friedrich Wolf:

»Verzeiht, dass ich ein Mensch bin« auf dem Programm. Der Film von Lew Hohmann zeichnet das Leben und Wirken Friedrich Wolfs vor allem aus sehr persönlicher Sicht nach. In Gesprächen mit fünf seinen sieben Kinder, mit Zeitzeugen und anhand von Briefen (gelesen von Jutta Wachowiak und Thomas Langhoff) kommt man der Person Friedrich Wolf und seiner Lebensgeschichte ziemlich nahe. Nach den sehr anregenden 90 Minuten brauchte wohl fast jeder erst einmal eine kleine Atempause.

Im Garten war für uns die Tafel gedeckt, der Grill vorbereitet, die Getränke kalt gestellt. Bei einem sehr wohlschmeckenden „Imbiss“ konnte man das Gesehene etwas sacken lassen, sich dann aber auch schon dazu austauschen. Nachdem alle gestärkt waren, versammelten wir uns nochmals im großen Wohnzimmer des Hauses zum Gespräch: zum Film, zu den Personen, zum Haus u.v.m.

Damit ging es sozusagen gleitend zum zweiten Punkt über: Tatjana Trögel führte uns durch das Haus in dem Else Wolf nach dem Tod ihres Mannes weiterhin lebte und wo sie dessen Nachlass gehütet und bewahrt hat. Das Haus strahlt noch immer ganz stark die Atmosphäre seiner ehemaligen Bewohner aus und man hatte beim Rundgang das Gefühl, sie sind gerade mal zu einem Spaziergang an den nahen Lehnitzsee aufgebrochen. Verstärkt wurde dieser Eindruck dadurch, dass Frau Trögel eine Enkeltochter von Friedrich und Else Wolf ist und vieles aus ganz persönlicher Sicht erläutern konnte.

Bei der anschließenden Kaffeetafel im Garten, die wiederum von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern liebevoll vorbereitet war, klang dieser schöne Tag – auch Petrus war uns hold gewesen – bei Kaffee, Tee und Blechkuchen vom ortsansässigen Bäcker und bei guten Gesprächen aus.

Ein gelungener Ausflug an die Oberhavel, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, wer nicht dabei war, hat was verpasst!

Ein großer Dank an alle, die dies so wunderbar vorbereitet hatten, uns freundlich umsorgten und die uns den Menschen Friedrich Wolf von einer bisher nicht gekannten Seite gezeigt haben.

Ninon Suckow

Diese Veranstaltung war
Samstag, 3. Juni 2017 - 11:00
Alter Kiefernweg 5
Friedrich-Wolf-Haus
16515 Oranienburg/OT Lehnitz

Gäste sind herzlich willkommen.

Zuständige Regionalgruppe: 
Berlin-Brandenburg