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Druckgrafik aus Paris

Freuen sich auf das nächste Heft der Marginalien (v.l.): Ralph Aepler, Helene Bautista, Hendrik Liersch und Andreas Montag.
Freuen sich auf das nächste Heft der Marginalien (v.l.): Ralph Aepler, Helene Bautista, Hendrik Liersch und Andreas Montag. | © Ralf Wege
Ein Beispiel für die Arbeiten von Helene Bautista ist ihr Linolschnitt »The Writer«.
Ein Beispiel für die Arbeiten von Helene Bautista ist ihr Linolschnitt »The Writer«. | © Repro: Pirckheimer-Gesellschaft
Thomas Wittenbecher begleitete die Vernissage musikalisch. Neben ihm stehen Hendrik Liersch, Helene Bautista und Andreas Montag.
Thomas Wittenbecher begleitete die Vernissage musikalisch. Neben ihm stehen Hendrik Liersch, Helene Bautista und Andreas Montag. | © Ralf Wege
Pirckheimer-Vorsitzender Ralph Aepler und die Künstlerin Helene Bautista nutzten die Vernissage in Halle für ein Gespräch.
Pirckheimer-Vorsitzender Ralph Aepler und die Künstlerin Helene Bautista nutzten die Vernissage in Halle für ein Gespräch. | © Ralf Wege
Zwei Besucherinnen blättern im Künstlerbuch »Paradies«.
Zwei Besucherinnen blättern im Künstlerbuch »Paradies«. | © Ralf Wege
Linolschnitte von Hélene Bautista im Heft 228 der Marginalien

Einige Tage müssen sich die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft noch gedulden. Doch dann können auch sie einen signierten Linolschnitt von Hélene Habbot Bautista in den Händen halten. Zwei verschiedene Motive werden als Beilage im kommenden Heft 228 enthalten sein. Dazu wird es auch einen Beitrag geben, mit dem die Künstlerin vorgestellt wird. Darin schreibt die Autorin Iris Baus-Lagarde unter anderem: »Bautistas Gravuren folgen dem Geschriebenen, doch ist es nicht ihre Absicht ein wortwörtliches Abbild der Texte zu schaffen. Die Illustration im ursprünglichen Sinn als ,Bild' hält einen Moment fest: Sie ist eine eigenständige Sprache, die den Inhalt anders als der Text ausdrückt. Diese Idee einer eigenständigen Erzählweise paart sich bei Bautista mit ihrer Liebe zur Literatur aber auch zum Kino. Ins besondere der amerikanische Film Noir und der deutsche Expressionismus auf Zelluloid faszinieren sie. Starke Kontraste und ein harter Schattenwurf zerteilen die Seiten ihrer Blätter. Von Gegenlicht bis zur Perspektive, die Künstlerin nutzt die Fläche und richtet den Blick innerhalb der schwarz starrenden Illustrationen neu aus. Der Schatten scheint die Räume zu verschlucken, aber diese treten dank des Lichtspiels hervor.« Ausgeliefert wird das Heft 228 voraussichtlich Anfang März.

Wer sich nicht so lange gedulden wollte, der konnte bereits am 19. Januar in der Zeitkunstgalerie in Halle an der Saale einen hervorragenden Einblick in das künstlerische Schaffen von Hélene Habbot Bautista bekommen. Dort begrüßte Galeristin Jutta Wittenbecher die Gäste zur Vernissage einer Ausstellung mit Linolschnitten und Radierungen von Hélene Habbot Bautista. Diese hat die Künstlerin nicht nur geschaffen, sondern auch selbst gedruckt. Und es ist ihre erste Einzelausstellung.

Zugleich stellte Pirckheimer-Freund Hendrik Liersch das soeben in seiner Corvinus-Presse erschienene Buch »Paradies« vor - mit Gedichten von Andreas Montag und elf mehrfarbigen Linolschnitten von Hélene Habbot Bautista. Zur Freude des Publikums las Andreas Montag einige Gedichte aus »Paradies«. Musikalisch begleitet wurden Ausstellungseröffnung und Buchvorstellung am Akkordeon von Thomas Wittenbecher.

Unter folgendem Link ist ein kurzes Video von der Lesung mit Andreas Montag zu finden:  

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Februar in der Zeitkunstgalerie zu sehen.