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Marginalien

Pirckheimer-Blog

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Do, 28.12.2017

Hélene Habbot Bautista

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft können sich auf die graphische Beilage zum Heft 228 der Marginalien freuen, welche diesmal von der französischen Graphikerin Hélene Habbot Bautista geschaffen wurde.

Für das gerade erschienene Body & Soul 29 (Landscape with), welches 13 signierte Gedichte. 4 Originalzeichnungen / Aquarelle. eine Radierung. 11 mehrfarbige Druckgraphiken und 6 einfarbige Graphiken, sowie eine Collage enthält, gestaltete Hélene Habbot Bautista die Titelgraphik (Abb. oben). Nach derzeitigem Stand sind noch 2 Exemplare bei der Corvinus Presse zu haben.

Mitte Januar gibt es dann in Halle eine Buchpremiere des Titels von Andreas Montag "Paradies" (Abb. unten) in der Ausstellungseröffnung von Hélene Habbot Bautista mit Lesung des Autors.

Vernissage mit Lesung: 19 Januar 2018 in Halle/Saale 
Lesung: 20. Januar 2018 in Berlin (geschlossene Veranstaltung)

ZEITKUNSTGALERIE
Jutta Wittenbecher
Kleine Marktstraße 4 | 06108 Halle (Saale)

Mi, 20.12.2017

Marginalien # 227

Das 227. Heft der Marginalien wurde heute ausgeliefert.

Es enthält als typografische Beilage einen Beitrag von Karl Wolfskehl mit dem Titel Bücherfreuden aus dem 51. Buch der Rupprecht-Presse zu München 1932.
Ausschließlich für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft liegt dem Heft ein, in einer Auflage von 550 numerierten Exemplaren erschienener und von Harald Weller gedruckter, zweifarbiger Linolschnitt von Ullrich Wannhoff "Stellerische Seekuh (nach W. G. Seebald)" bei.
Mitglieder erhielten außerdem mit diesem Heft das Programm der Berlin-Brandenburger Regionalgruppe und die Rechnung über den Mitgliedsbeitrag 2018.

Wichtig für alle Mitglieder und Freunde der Pirckheimer-Gesellschaft: Auf Seite 108 findet sich ein Hinweis zum Jahrestreffen 2018, welches vom 31. August bis zum 2. September in Frankfurt an der Oder stattfindet. 

Das Inhaltsverzeichnis des Heftes kann im Archiv eingesehen werden.

Fr, 15.12.2017

Das Klingspor-Museum ist Pirckheimer

Das Klingspor-Museum in Offenbach am Main, einer der wichtigsten Deutschen Sammlungs- und Ausstellungsorte der internationalen Buch- und Schriftkunst des 20. und 21. Jahrhunderts, ist Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft - für viele Pirckheimer ein lange erwarteter Schritt!

Am 7. November 1953 öffnete das Klingspor-Museum zum ersten Mal für seine Besucher die Türen. Die Stadt Offenbach am Main hatte in den Nachkriegsjahren ein kleines Museum zur modernen Buch- und Schriftkunst gegründet. Den Grundstock dieses Museums bildete die kostbare Privatsammlung von Dr. h.c. Karl Klingspor (1868 - 1950), der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Offenbach am Main mit seinem Bruder eine Schriftgießerei betrieb. Nur kurze Zeit nach der Museumsgründung kamen die ersten bedeutenden Schenkungen ins Haus. Auch Werner Klemke übergab sein gesamtes künstlerisches Lebenswerk mit allen Büchern, seinen originalen Zeichnungen bis hin zu seinem umfangreichen Briefwechsel dem Museum.

Die Pirckheimer-Gesellschaft unterstützte das Wirken des Klingspor-Museums, seit sich 1990 die Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit eröffneten, eine Zusammenarbeit, die mit Darstellungen in den Marginalien begann und sich später durch stärkere Vernetzung über die modernen Medien fortsetzte.

Mo, 13.11.2017

Elke Rehder, Holzschnitt - Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute | Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein. Unvollendete Elegie von Friedrich Hölderlin
Klaus Raasch, Holzschnitt - ohne Titel

"Graphische Kunst"

Außer den Marginalien kenne ich nur noch die seit 2004 vom Pirckheimer Jürgen Schweitzer herausgegebene "GRAPHISCHE KUNST Internationale Zeitschrift für Buchkunst und Graphik Neue Folge" als Zeitschrift, die regelmäßig originalgraphische Beilagen enthält.

Die zweimal jährlich erscheinende GRAPHISCHE KUNST wurde 1973 von Curt Visel gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die klassische Druckgrafik zu fördern. Das Heft erscheint in bibliophiler Ausstattung mit Beiträgen über Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts.

Das neueste Heft wird in den nächsten Tagen ausgeliefert und enthält in der Ausgabe B in 150 signierte Exemplaren die Holzschnitte der Pirckheimerin Elke Rehder zu Hölderlin "Komm ins Offene, Freund!" (Abb.), von Klaus Eberlein "Des Deutschen Hörigkeit" und die Farbholzschnitte von Alexandra Frohloff "Stehendes Wasser" und vom Pirckheimer Klaus Raasch "ohne Titel" (Abb.). Die Ausgabe A enthält mit nummerierten und signierten 100 Exemplaren zusätzlich Radierungen von Markus Retzlaff " Frauenkirche" und von Andreas Raub "Ginko".

Näheres hier: GRAPHISCHE KUNST

 

So, 12.11.2017

Leopold Schefer, um 1860

Einige Dichter, die Marginalien und andere „Organe“

Ich habe im Lauf der Jahre in den Marginalien (seit 2003) und anderswo etliche Artikel veröffentlicht, die zu meinen Bemühungen gehören, Leopold Schefer, Heinrich Stieglitz, Max Waldau und andere zu Unrecht vergessene Dichter in die Literaturgeschichte des Biedermeier zurückzuholen. Sie ergänzen zum Teil die in der Wikipedia unter „Bernd-Ingo Friedrich“ aufgeführten Publikationen, zum Teil auch einander. Mich bekümmert, daß sie so weit verstreut erschienen sind (in den Marginalien z. B. nur das, was sich „bibliophilengerecht“ verarbeiten ließ) und kaum wahrgenommen werden. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf einige interessante Artikel aufmerksam machen, die (leider) nicht in die Marginalien paßten.

(Bernd-Ingo Friedrich)

zur Artikelliste

Sa, 11.11.2017

„Strömungen II“, 1978 Radierung, 150 x 200 mm Umschlaggestaltung für Margaret Atwood, Strömung, Leipzig 1979
„Erscheinungen“, 2000 Farbradierung, 122 x 196 mm Beilage in: Heft 30 der Reihe 24 x 34. Blätter zu Literatur und Grafik Hrsg. Leipziger Bibliophilen-Abend, Leipzig 2000

Der Zauberer von Dittersdorf: Thomas Ranft

Thomas Ranft wurde 1945 geboren. Damit gehört er ganz und gar der Nachkriegsgeneration an, was einschließt, daß der Vater im Krieg geblieben war. Rechnet man die ersten Jahre der Kindheit als Inkubationsphase ab, ist der wesentliche Teil seiner Biographie auch vollumfänglich die eines DDR-Bürgers. Das Aufwachsen in einer nahezu idyllischen Umgebung, die Zugehörigkeit zur anthroposophisch ausgerichteten „Christengemeinschaft“ Weimars und die Tätigkeit seiner Mutter als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Goethe-Haus am Frauenplan prägten seinen Intellekt und seine Weltanschauung. Eine Schule, sagt Ranft, habe er eigentlich nicht gebraucht. Sechs Jahre Lehre und Arbeit als Landschaftsgärtner in Weimar und Markkleeberg und ein vierjähriges Intermezzo am Arbeitertheater in Böhlen erbrachten einen Grundstock an Lebenserfahrung. Die anschließenden Jahre des Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst 1967 bis 72 in Leipzig erwiesen sich als der biographische Volltreffer, und auch die Übersiedlung nach Karl-Marx-Stadt sollte sich als Glücksfall erweisen.

„Am Anfang war die Tat.“ Diesem Goethe-Wort folgend, besetzten die jungen Künstler von Karl-Marx-Stadt energisch den fast noch jungfräulichen Kunstraum der Industriestadt, das heißt: Sie nutzten ihre Chance. Die Anfänge wurden von der Suche nach Gleichgesinnten, unter anderem zu diesem Zweck veranstalteten Plenairs (+ Dokumentationen, auf die ihre Macher besonders stolz zu sein scheinen) sowie organisatorischen Aktivitäten beherrscht. Thomas Ranft wurde zum (Pro-) Motor der Bewegung; Initiator und Mitbegründer der Künstlergruppe „Clara Mosch“ und ihrer gleichnamigen Galerie, Vorstandsmitglied der „Galerie oben“ und später, nach der Wende, Initiator des Vereins „Kunst für Chemnitz e.V.“ Die Inbesitznahme und die mit einem gesellschaftlichen Großereignis für Chemnitz verbundene Bestandssicherung des „Heck-Art“-Hauses wären eine eigene Darstellung wert. Künstlerisch wurde Ranft ein Spiritus rector für Osmar Osten, Steffen Volmer, Klaus Hähner-Springmühl, E. Wolfgang Hartzsch, Wolfram A. Scheffler und den „Hilfs-Mosch“ Klaus Süß. (Vgl. Marginalien 222, S. 4.)

„Ich habe mich in der DDR immer frei gefühlt.“ Die wichtigste Episode im Leben Ranfts und der mit ihm eng verbundenen Künstler Carlfriedrich Claus, Dagmar Ranft-Schinke, Michael Morgner und Gregor-Torsten Schade (kurzzeitig Schade-Adelsberg, heute Kozik) hieß „Clara Mosch“. Der Untergang der von Beginn an weit über Karl-Marx-Stadt hinaus einflußreichen Gruppe war für die Staatsorgane der DDR bald eine fest beschlossene und aufwendig durchgeführte Sache. Um „CFC“ kümmerte man sich nicht. Morgner wurde protegiert, Kozik klandestin als Stasi-Spitzel – der er nie war – denunziert; Ranft sollte als Künstler ignoriert und menschlich korrumpiert werden. Seine Bibliographie in Verstecktes Spiel listet demzufolge, allerdings in einer Auswahl, bis 1989 nur fünf Kataloge auf und ganze dreimal „Weiterführende Literatur“ (Lothar Lang, Wolfgang Hütt, Karin Thomas).

(Bernd-Ingo Friedrich, Auszug aus einem bislang unveröffentlichten Artikel)

Di, 03.10.2017

Pirckheimer jetzt auch in Frankfurt/M.

Erstmals wird die Pirckheimer-Gesellschaft 2017 auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein - eine wichtige Premiere.

Nachdem seit 1990 die Mitgliedschaft in dieser Gesellschaft nicht mehr an die DDR-Staatsbürgerschaft gebunden war, konnten viele Freunde des Bibliophilen aus den "alten" Bundesländern und dem (vorrangig deutschspachigen) Ausland bei den Pirckheimern willkommen geheißen werden und es enstanden auch im Westen und Süden der Bundesrepublik Regionalgruppen der Pirckheimer. Die Teilnahme an der Buchmesse in Frankfurt am Main ist ein schönes Symbol für diese gewachsene Stärke unserer Gesellschaft.

Man findet die Pirckheimer-Gesellschaft mit Beispielen der von uns wie auch von unseren Mitgliedern herausgegebenen Publikationen, wie unseren Jahresgaben und den Marginalien, der einzigen regelmäßig erscheinende bibliophile Zeitschrift Deutschlands, und auch einige der exklusiv für unsere Mitglieder herausgegebenen graphischen Beilage in Halle 4.1/K 22. Selbstverständlich haben wir für besonders Interessierte auch Mitgliedsanträge dabei.

Wir freuen uns auf regen Besuch und Gespräche.

Mi, 23.08.2017

Hans-Joachim Behrendt bei der Vernissage am 15.8.2017 Foto: Dr. Thomas Müth

Unser „jüngstes“ Mitglied

Dem vorletzten Heft der Marginalien, der Nummer 224, lag ein kleiner Holzstich eines Pelikans von Hans-Joachim Behrendt bei – in rot gedruckt (und als Spende beigegeben) von Martin Z. Schröder aus Berlin-Weißensee.

Erst in der vergangenen Woche wurde in der Büchergilde Buchhandlung & Galerie unseres Mitglieds Wolfgang Grätz eine Ausstellung eröffnet „Werner Klemke zum 100. Geburtstag: fünf seiner Schüler/innen Wolfgang Würfel, Inge Jastram, Hans-Joachim Behrendt,ž Lusici, Dagmar Zemke“, bei der ich dem Künstler, der mit seiner Frau aus Zingst angereist war, wieder begegnete ... und bei der mein „Werben“ nun Gehör fand: Hans-Joachim Behrendt ist jetzt ein „Pirckheimer“.

Der Künstler ist nach wie vor überwiegend als „Holzstecher“ tätig; viele Sammler erfreuen sich an einem Exlibris aus seiner Hand. Vor drei Jahren schuf er ein Blatt für meine Klemke-Sammlung, das ebenfalls bei MZS in Weißensee gedruckt wurde. Die aufwändige Arbeit mit zahlreichen feinsten Details ist typisch für den Künstler. (Näheres zu dem ereignisreichen „Druck-Tag“ kann nachgelesen werden unter blog.druckerey.de mit zwei Fortsetzungen: blog.druckerey.de; blog.druckerey.de)

Wir wünschen Hans-Joachim Behrendt, der zu Jahresbeginn seinen achtzigsten Geburtstag feierte und nach wie vor mit ungebrochener Schaffenskraft den Stichel ins Holz führt, auch weiterhin eine gute Gesundheit und viel Freude (und Freunde) in der Pirckheimer-Gesellschaft.

(Matthias Haberzettl)

P.S.: Im (Jubiläums-) Heft 200 der Marginalien schrieb der Pirckheimer Peter Labuhn über die „Exlibrisstempel von Hans-Joachim Behrendt“; der Artikel lohnt das Wieder-Lesen.

Di, 04.07.2017

Marginalien # 225

Das 225. Heft der Marginalien wurde heute ausgeliefert.

Es enthält als typografische Beilage den Erstdruck von F.H. Ehmke Bericht aus London vom Sommer 1908 und (nur für Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft) den Acrylstich, Farbholzschnitt von Bettina Haller Im Winkel, 2017, gedruckt von der Künstlerin.

Di, 13.06.2017

Abbildungen von links nach rechts: »Sketch«, »RolaRola«, »Jongleur mit Kegeln und Kugeln«, »Zauberstab« Linolschnittgrafiken aus »Harlekinade«, 2010, je 297 x 210 mm

Harlekinade

Bereits eine Woche nach Ausstellungseröffnung mit Illustrationen zu Anna Seghers eröffnet der Pirckheimer Roland R. Berger eine weitere Ausstellung: "Harlekinade". Aus der Graphikfolge lag der Linolschnitt "... und tschüss!" den MARGINALIEN Heft 209 bei.
Prof. Dr. Roland R. Berger, 1942 in Weinböhla bei Dresden geboren, legte 1966 sein Staatsexamen als Kunsterzieher ab, war von 1966 bis 1995 tätig im Institut für Kunsterziehung der Humboldt-Universität zu Berlin. 1972 erhielt er das Diplom als Graphiker an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, promovierte 1976 zum Dr. phil. und wurde 1983 zum Dozenten und 1985 zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit berufen. 1995 war er Lehrer an einer Gesamtschule und Dozent in der Lehrerweiterbildung von Brandenburg, Sachsen und Thüringen.  Roland R. Berger lebt in Hohen Neuendorf bei Berlin. Er arbeitet als Grafiker, Zeichner, Publizist und Kunstpädagoge. Seit 1993 gibt er die EDITION LINKSRUM heraus.


Vernissage: 15. Juni 2017
Ausstellung: 16. Juni - 27. Juli 2017

Galerie Ost-Art
Giselastraße 12, 10317 Berlin

Fr, 14.04.2017

Jürgen Gottschalk (1950 - 2017)

Tief betroffen musste ich heute erfahren, dass Jürgen Gottschalk am 28. März im Alter von nur 67 Jahren verstorben ist.
Der am 6.3.1950 geborene Historiker Jürgen Gottschalk ist den Pirckheimern nicht nur als Sammler von Judaica zum Thema Musik, Theater, Kabarett, Witz und Humor und durch Aufsätze zu diesem Thema in den Marginalien und anderen Zeitschriften bekannt, wo er u.a. über den Berliner Antiquar, Verleger und Mäzen Louis Lamm publizierte. Seine wissenschaftlich Vorträge vor den Pirckheimern und dem BBA werden den Teilnehmern genauso in Erinnerung bleiben, wie seine musikalischen Kleszmer-Darbietungen am Akkordeon. Seit 2010 stellte Jürgen Gottschalk seine einzigartige Sammlung unter dem Titel Humoristica Judaica im Internet vor und erreichte damit Interessenten an Jüdischen Hochschulen in Deutschland genauso wie auch Bibliotheken und Forschungseinrichtungen in Osteuropa und den USA.
Seine fundierten bibliophilen Recherchen zum Thema Judaica haben das Wissen um dieses Gebiet nicht nur bei den Pirckheimern bereichert - sein Tod hinterlässt eine Lücke.
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So, 02.04.2017

April, April

Natürlich werden Sammler und Anbieter auch auf künftigen Messen nicht die Rollen tauschen, Leser werden auf einer Buchmesse nicht auf die Seite des Tisches wechseln, die traditionell den Autoren, Graphikern und Verlegern zusteht und Besucher einer Buchmesse werden nicht zu dessen Akteuren. Es ist also derzeit keine Bibliophilen-Messe geplant - interessant ist dieses Gedankenspiel vom Rollentausch aber allemal.
Und ein Konzept, das bei den Pirckheimern gar nicht so abwegig ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn diese Gesellschaft hat es sich bereits in §1 ihrer Satzung sozusagen auf die Fahnen geschrieben:
"Die Gesellschaft will das Sammeln von schönen und wertvollen Büchern, von Graphik und Exlibris fördern und unterstützen, Kenntnisse über Geschichte und Gegenwart des Buches verbreiten, Mitglieder und Öffentlichkeit mit Werken der Buchkunst und Graphik vertraut machen, zur Entwicklung der graphischen Künste beitragen ..."
Und das zeigt sich in den vielfältigen Aktivitäten ihrer Mitglieder, die sich mit ihren "Schätzen" und ihrem Wissen um das Buch, um Buchkunst- und Illustration nicht in die eigenen vier Wände zurückziehen, sondern sich in Ausstellungen, Vorträgen, durch eigene Publikationen, sowie über die von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebene Zeitschrift, die Marginalien, für das gutgemachte Buch einsetzen und in der Öffentlichkeit präsentieren. So wie gerade in Leipzig zur Buchmesse, was u.a. mit Beitritten von 21 neuen Bücherfreunden und Mitstreitern belohnt wurde.
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Do, 30.03.2017

Auch in Leipzig neu eingetreten ...

... ist Claus Lorenzen, der Inhaber der zum Jahreswechsel 1989/90 gegründeten Officina Ludi. Auf seiner Webseite stellt der Kleinverlag, dessen aufsehenerregende Anthologie "… am Golde hängt doch alles" (Abb.) hier und in den Marginalien Heft 1/2017 vorgestellt wurde, in der reich bebilderten Chronik "Von der Handpresse zum Kleinverlag – eine Wegbeschreibung" über die Entstehung seiner illustrierten Bücher, Einblatt- und Gelegenheitsdrucke und über die Entwicklung der Handpresse zum heutigen Kleinverlag, wobei er vor allem auch die Begegnung und Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern beschreibt, die seine Bücher illustriert und ihnen ein ganz eigenes Gepräge gegeben haben.

Sa, 11.03.2017

Marginalien # 224 wurden ausgeliefert

Heute wurden das Heft 1 der Marginalien 2017 ausgeliefert. Für Pirckheimer mit dabei: ein Acrylstich von Egbert Herfurth zu Helmut Richter, Über sieben Brücken musst du gehen, 2016, gedruckt von Thomas Kurz, Museum für Druckkunst Leipzig, ein Holzstich von Hans-Joachim Behrendt, gedruckt von Martin Z. Schröder, ein Lesezeichen/Buchzeiger der Initiative Buchkultur, ein Flyer zu einem Märchenbuch mit erstmals veröffentlichten Zeichnungen von Werner Klemke, je ein Flyer zur BuchDruckKunst und zu "Reihenweise" von Reinhard Klimmt und Patrick Rössler, sowie die Zuwendungsbestätigung für 2016.

Mo, 27.02.2017

Pirckheimer-Jahrestreffen 2017

Im kommenden Heft der Marginalien findet sich auch ein Beitrag zu untenstehendem Thema, für den durch Klick auf das Pirckheimer-Logo eine Leseprobe aufgerufen werden kann.

Aus der Pirckheimer-Gesellschaft
Einladung zum Jahrestreffen 2017

Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft erhalten das Heft kostenlos, für diese wird dem Heft 224 zusätzlich eine Originalgraphik beiliegen.
Abo pro Jahr (4 Hefte) 74 € zzgl. Versandkosten. Bestellung bitte per E-Mail.